Die Sonnenberger Käuzcher 1863 e.V. Die Sonnenberger Käuzcher 1863 e.V.

Die Sonnenberger
Käuzcher

1863 e.V.

Narrenlexikon P-T

Auf den folgenden Seiten sind die wichtigsten und gängigsten Begriffe rund um die fünfte Jahreszeit zusammengetragen. Diese Rubrik erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und alleinige Richtigkeit. Für Anregungen, Hinweise, Ergänzungen usw. sind wir deshalb jederzeit dankbar.

Prinzengarde
Die Garde zählt zum Hofstaat des Prinzenpaares. Im 18. Jahrhundert kleidete das Bürgertum entsprechend den damaligen romantischen Vorstellungen die Garden mit Uniformen der alten Bürgerwehren ein. Nach und nach wurden die Exerzierordnungen und Dienstränge abgewandelt und eine Persiflage auf das Militärwesen entstand.

Rosenmontag
Über die Herkunft des Namens "Rosenmontag" streiten sich Gelehrte wie Karnevalisten. Eine Theorie besagt, dass der Rosenmontag gar nichts mit der gleichnamigen Blume zu tun habe. Der Name leite sich vielmehr von dem Verb "rasen" ab, was soviel wie lustig sein, toben, sich toll gebärden bedeutet. Neueren Forschungen zufolge soll diese Herleitung jedoch falsch sein und die Entstehung des Namens einen anderen Hintergrund haben: Im Zuge der Fastnachtsreform des 19. Jahrhunderts, die in Köln ihren Anfang nahm, wurde dort 1823 das "Festordnende Komitee" gegründet, das sich zur Aufgabe gesetzt hat, das Feiern des Karnevals in organisierter Form durchzuführen. Dieses Karnevalskomitee hielt jeweils am Montag nach dem Sonntag "Laetare" (lateinisch: freue dich), dem dritten Sonntag vor Ostern, seine Generalversammlung ab. Dieser Sonntag hieß seit dem 11. Jahrhundert auch Rosensonntag, weil der Papst in Rom an diesem Tag eine goldene Rose weihte, die er dann einer verdienten Persönlichkeit überreichte. Das Komitee, das den Umzug an Fastnachtsmontag organisierte, benannte sich nach seinem Versammlungstermin schlichtweg "Rosenmontagsgesellschaft". Wahrscheinlich nach 1830 wurde dann der Name auf den Karnevalsumzug am Fastnachtsmontag und schließlich auf den Tag selbst übertragen.

Schunkeln
Besonders für Japaner, Chinesen und Amerikaner interessant zu wissen. Angeborene und instinkthaft ausgeführte Bewegung, die normalerweise eines 3/4-Rhythmus bedarf. Der Fastnachter schafft es aber auch ohne. Schunkeln tut man mit den Leuten, die zufällig neben einem stehen oder sitzen. Man hakt sich an den Armen ein und wiegt hin und her. :-)

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